Closer
Es ist…beängstigend. Ich habe tatsächlich Angst davor, zu bloggen. Ich lebe nun zusammen mit zwei angehenden asozialen Arbeitslosen Schreiberlingen Propagandanutten Journalisten, und schon hat alles einen gewissen intellektuellen Touch. Nein, nicht unser Klopapier (Marke: Touching), sondern the life und so.
Und ich muss schon sagen, der Inhalt von staticsunday ist doch recht geil geschrieben, jedes mal.
Was würd ich drum geben, auch so schreiben zu können…
Was würd ich drum geben, ähnlich geile Arbeitszeiten zu haben…
Whatever. Ich profiliere mich weiterhin aufer Maloche, indem ich mit Wissen glänze, das ich der taz entnommen habe (intellektuell, uiui), und versuche die Ignoranz meiner Arbeitskollegen zu ignorieren. (Dabei lass ich mal die Tatsache außen vor, dass man Ignoranz nicht ignorieren kann, weil man dann selber ignorant ist, und arrogant wirkt). Das Leben besteht sicherlich auch aus wichtigeren Dingen als Sportluftfilter und sinnlosen Besäufnissen in der Bierbörse.
Wie wärs zur Abwechslung mal mit Sandwichtoastern und sinnlosem Konsum bewusstseinserweiternder Drogen zu Hause? (Nein, ich meine nicht nur (6aR,10aR)-6,6,9-Trimethyl- 3-pentyl-6a,7,8,10a-tetrahydro- 6H-benzo[c]chromen-1-ol, sondern auch C2H6O und 1,3,7-Trimethyl-3,7-dihydro-2H-purin-2,6-dion. Mit etwas N-(L-α-Aspartyl)- L-phenylalanin- methylester.)
Bei entschlüsselten Formeln winkt ein leckeres selbstgebackenes Eis, kombiniert mit einem Bonbon aus Wurst.
Wikipedia saved my life, once again.