Review: World of Goo
Durch einen Tweet von @holger wurde ich heute auf World Of Goo aufmerksam. Es hat mich unglaublich fasziniert, und möchte hier nun kurz davon berichten.
World of Goo ist ein Puzzlespiel der Firma 2DBoy. Es erinnert an Bridge Builder oder Pontifex, ist aber doch ganz anders.
Die World of Goo ist eine bunte Comicwelt, die von Goos bevölkert wird. Goos sind kleine, kugelförmige Lebewesen, die bis zu einem gewissen Abstand an anderen Goos kleben können. Am Anfang eines jeden Levels (die übrigens in 5 Episoden eingeteilt sind) wuseln alle Goos auf dem Boden rum. Manche von ihnen schlafen allerdings noch, und müssen noch durch Berührung von anderen Goos geweckt werden.
In jedem Level hängt ein Saugrohr vom Himmel. Dieses Saugrohr führt in ein Rohrleitungssystem, in dem es warm und feucht ist, also die idealen Lebensbedingungen für einen Goo bietet. Kein Wunder also, dass alle Goos gerne dorthin gelangen möchten.
Die Aufgabe des Spielers ist nun, den Goos zu helfen, dorthin zu gelangen. Dabei muss er möglichst stabile, fachwerkartige Konstruktionen bauen. Hierbei ist es von Vorteil, dass Goos klebrig sind, und an anderen Goos festkleben. Dies geht bis zu einem bestimmten Abstand, allerdings werden die Klebeverbindungen mit größerem Abstand instabiler.
Man muss nun pro Level eine bestimmte Anzahl Goos aufsaugen, den Rest kann man dazu verwenden, diese Konstruktionen zu bauen. Dies klingt am Anfang recht verwirrend, aber es gibt auf Youtube schon einige Levellösungen, mit denen ich das Prinzip am besten eben On-The-Fly verdeutliche:
Man draggt also einfach einen Goo in Relation zu zwei anderen in die Luft, und schon entsteht ein mehr oder weniger stabiles Fachwerkdreieck. An den Klebefäden können die anderen Goos dann langlaufen. Das ist alles.
Es gibt dabei allerdings ein Problem: Die Schwerkraft. Diese Klebverbindungen sind nicht allzu belastbar, und es ist keine Seltenheit, dass eine tolle Konstruktion mal eben zusammenklappt, da man zu gewagt gebaut hat, und vielleicht mal eben eine Querstrebe weggelassen hat, um einen Goo einzusparen. Man kann einmal gesetzte Goos auch wieder aus ihrer Position herauslösen, muss dabei allerdings auch wieder auf Risiko spielen.
Die Spielwertung geht auf Zeit und Moves (Positionierung oder Entfernen eines Goos). Allerdings gelangt man nur ins nächste Level, wenn man die geforderte Anzahl von Goos aufgesaugt hat. Die Moves- und Zeitwertung kann man aber in einer Highscoreliste online veröffentlichen lassen.
Falls es euer Interesse geweckt hat, so lasst euch gesagt sein: World of Goo gibt es für Windows, Linux und Mac (UB), sowie für einige Spielkonsolen. Es kostet 19,95$, allerdings gilt folgendes:
Die Spielefirma hat beim Release von World of Goo bewusst auf die Einführung von Kopierschützen oder DRM verzichtet. Gleichzeitig hat sie ein weiteres Spiel veröffentlicht, bei dem sie Kopierschutz und DRM eingebaut hat. Durch das Submitten der Highscores an den Server prüft sie, wieviele aktive Spielerprofile es gibt, und kann so statistisch auswerten, ob die Einführung von DRM Käufer dazu bewegt, ein Spiel eher zu kaufen anstatt zu cracken.
Um den Erfolg dieses Experimentes nicht zu gefährden, werden Spieler mit illegalen Versionen aber nicht weiter verfolgt. Dennoch zählte World of Goo im Januar 2009 nach World of Warcraft zum zweitmeisten verkauften Spiel auf Amazon.co.uk.
Nun denn: Let’s go shopping.
Aber seit gewarnt: Es macht süchtig.
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- @nalfion techno hardcore. Ist falscher hc... in reply to nalfion 1 hr ago
- @johnassel picasa in reply to johnassel 1 hr ago
- @nalfion da einloggen wo am meisten daten zu da sind. Also adresse und so. in reply to nalfion 3 hrs ago
- Lecker lecker http://tweetphoto.com/35810309 4 hrs ago
- @monasterium ich lachte ungezwungen in reply to monasterium 4 hrs ago
- More updates...
